Dr. Alice Raven Naumoff, Nahariya Israel

Alice wurde - wie sie selbst mit einem Augenzwinkern sagt - vor 25 Jahren in New York (USA) als Tochter von illegalen Einwanderern geboren. Ihre Mutter stammte aus Polen, ihr Vater aus der heutigen Ukraine. Beide waren jüdischer Abstammung und haben als einzige Ihrer Familie den Holocaust überlebt.

Alice studierte Geschichte in Brooklyn, absolvierte im Anschluss ein Doktor-Studium in slawischer Literatur und Geschichte in New York und wurde später an verschiedenen Universitäten in Illinois und Kalifornien, USA, als Dozentin berufen, an denen sie Literatur, Geschichte, Soziologie und Bibelkunde unterrichtete. Von Beginn Ihrer akademischen Laufbahn an engagierte sie sich ehrenamtlich für "Menschen zweiter Klasse": Obdachlose, Drogenabhängige und Prostituierte, etc.

Mitte der Siebzigerjahre wanderte sie nach Israel ein. Sie ließ sich in Nahariya, im Grenzgebiet zum Libanon nieder, wo sie in der Gemeindearbeit in Pionier- und Entwicklungsprojekten mit Schwerpunkt auf sozialer Arbeit arbeitete. Ihr Herz schlägt für die Unterstützung von Gemeinde-Neugründungen und vor allem für die seelsorgerliche Arbeit mit Menschen, die Schlimmes erleben mussten: geschlagene Frauen, alleinstehenden Mütter und deren Kinder, Opfer sexueller Gewalt, Kriegs-, Terror- und Holocaust-Opfer aber auch arme Menschen, neue Einwanderer und Flüchtlinge, etc. Sie ist überzeugt, dass Verkündigung und Diakonie der einzige Weg ist, diesen Menschen zu helfen.

Wir freuen uns, dass Alice uns die aktuellen Entwicklungen in Israel mit Blick auf die biblische Prophetie schildern wird. Alice wird begleitet durch ihre langjährige Freundin und Unterstützerin, eine für Jesus brennende Missionarin und Diakonisse im (Un-)Ruhestand, Hannelore Geiger, aus dem Allgäu.

Dr. Klaus Eickhoff

Dr. Klaus Eickhoff, vielen von uns bekannt, wird uns mit der Kraft seiner Erfahrung und der Kraft seines immer stärker brennenden Glaubens an unseren dreieinigen Gott mitnehmen auf die große spannende Glaubensreise!

Er ist unser Referent sowohl bei der Männer- als auch bei der Frauenfreizeit im Jänner 2017.

Geboren 1936, verwitwet, wieder verheiratet, sechs Kinder, elf Enkelkinder. Graveur-Handwerk, Theologiestudium, Gemeindepfarrer, Evangelist, Buchautor. Leitung des Werkes für Gemeindeaufbau in der Evang. Kirche in Österreich. Dozent der Akademie für Christliche Führungskräfte, Promotion in Praktischer Theologie.

Gemeinsam mit seiner Frau und Freunden hat Klaus Eickhoff kürzlich einen Verein gegründet: „PROVIP Eickhoff Ministries“. Dieser Dienst möchte Menschen erreichen, denen es schwerfällt, an Jesus zu glauben. (VIP: Gottes besonders wichtige Leute) Dieses Angebot richtet sich auch an Gemeinden, die ein ähnliches Anliegen haben.

Genauere Infos gibt es auf www.provip-eickhoff.com

Birgitt Gehring, Schloss Klaus

Birgitt Gehring ist 1960 in Pforzheim in Süddeutschland zur Welt gekommen.

Nach einer kirchlichen Sozialisierung in der Kindheit hat sie mit 15 Jahren in einer Sinnkrise zu einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus gefunden. In diesem Zusammenhang entdeckte sie auch die Bibel als unglaublich großen Schatz und ist seither am Graben und Studieren darin.

Nach dem Abitur besuchte sie eine Kurzbibelschule der Fackelträger in Deutschland.

Danach schlug sie – an Stelle des ursprünglich angedachten Medizinstudiums – den Weg in die Jugend- und Gemeindearbeit ein.

Seit Herbst 1980 ist sie in der Mitarbeit von Schloss Klaus: zunächst einige Jahre vor Ort, mit Schwerpunkt in der Kinderarbeit, und dann zwanzig Jahre in Mikronesien, in einem der Missionsprojekte von Schloss Klaus, wo sie in einem Gemeindeverband erst in der Mitarbeiterschulung für Kinder- und Jugendarbeit und spater hauptsachlich im Bibelunterricht fur Gemeindemitarbeiter tatig war.

Nebenbei absolvierte sie ein Fernstudium der Theologie und Missionswissenschaften, das sie 2004 mit einem Master abschloss.

Seit 2005 ist sie wieder direkt auf Schloss Klaus tätig. In der Freizeitarbeit mit Erwachsenen und im Leitungsteam der dortigen Kurzbibelschule.

Martin Buchsteiner, Tauernhof

Martin Buchsteiner, Direktor Fackelträgerzentrum Tauernhof, Schladming.

Der gelernte Tischler Martin Buchsteiner begann 1998 im Fackelträgerzentrum als Hausmeister. Sehr schnell wurde er fixes Mitglied im Team, besuchte die Bibelschule in Capernwray Hall, England, und übernahm in Folge immer mehr verantwortungsvolle Aufgaben am Tauernhof. Neben der Leitung vieler sportlicher Aktivitäten als Skilehrer, Bergwander- und Canyoningführer etc. war der Vater von 2 Kindern Prediger und Lektor und schließlich Leiter der Bibelschule am Tauernhof.

Nach dem tragischen Tod von Hans Peter Royer trat er 2013 dessen Nachfolge als Leiter des Tauernhofes an. In dieser Funktion ist er viel unterwegs, um Vorträge und Predigten zu halten.

Wir freuen uns sehr, dass Martin Buchsteiner am 11. November im Rahmen unseres Herbst-Studientages über das Thema „Glaube versus Erfahrung - Wenn Gott nicht in meinen Schuhkarton passt“ sprechen wird.

Anette und David Jarsetz

David Jarsetz… Franke, Chemielaborant und leidenschaftlicher Missionar.

Anette Jarsetz… Missionarskind, Sonderschulpädagogin und begeisterte Ehrenamtliche.

Unterwegs, um… die beste Botschaft der Welt weiterzusagen sowie Menschen zu fördern und zu fordern.

2007 - 2011… gemeinsam eingesetzt in der Gründungsarbeit von „impact“ (Kurzzeitmitarbeiterprogramm für missionarische Teameinsätze).

2011 - 2015… Aufbau und Leitung von „shapelife“ (sozialmissionarisches Projekt in den sozialen Brennpunkten von Port Moresby, PNG).

Seit Sommer 2016… Leiter der Studenten- und Lebensgemeinschaft in Bad Liebenzell (Anleitung und Begleitung von Studierenden der Internationalen Hochschule und der Interkulturellen Akademie).

Interessiert an… Lebensgeschichten, Filmen, Förderung von Menschen, Missionarskindern (Anette)… Menschen, Theologie, Mission, Leiterschaft, Coaching, 1. FC Nürnberg (David).

Matthias Rapsch

Einige Fragen zum Kennenlernen an Matthias Rapsch…

Erzähl doch mal ein bisschen über dich…

Ich heiße Matthias Rapsch, bin 57 Jahre alt, geboren in Nürnberg, seit 32 Jahren mit meiner Frau Ute verheiratet. Wir haben sechs erwachsene Kinder und drei Enkel und wohnen in Wilhermsdorf zwischen Fürth und Neustadt/Aisch in Mittelfranken.

Wie bist Du zum Glauben gekommen?

Nach meiner Konfirmation war für mich das Thema Glaube erst mal abgeschlossen. Ein Jahr später hat mein Vater für meinen Bruder und mich eine preisgünstige Ferienmaßnahme gesucht. Das günstigste Angebot hatte der CVJM mit einem Zeltlager am Waginger See. Obwohl ich da eigentlich erst nicht hin wollte, wurde es immer spannender und packender. Die Botschaft war klar und eindeutig, die Mitarbeiter freundlich und glaubwürdig. Jesus hat auf dieser Freizeit zu mir geredet und ich habe Ihn in mein Leben eingelassen. Dann wurde ich ehrenamtlicher Mitarbeiter im CVJM Nürnberg in der Jungenschaft (Jungen von 12 -15 Jahren), später im Jugendkreis.

Dienststationen:
Leitender Sekretär im CVJM Nürnberg-Gostenhof,
Gemeindeassistent in der Kirchengemeinde Neuendettalsau,
Gemeinschaftsprediger im Bezirk Fürth,
Evangelistischer Reisedienst im CVJM Bayern und bei der Deutschen Zeltmission.
Seit März 2017 Gründung eines Trägervereins proMission für Evangelisation in Deutschland.

Worin siehst du die besonderen Chancen und Herausforderungen von Evangelisation heute?

Meine Erfahrung ist, dass heute viele Menschen auf der Suche sind und oft nach jedem religiösen Strohhalm greifen. Das ist unsere Chance, das Evangelium klar und einladend zu verkündigen. Viele Gemeinden und Verbände tun das bereits durch ihre wöchentlichen Programme und ihren missionarischen Lebensstil. Da können wir dann mit unserem  Dienst als Evangelisten helfen, die Netze einzuziehen. Was magst du besonders gern? Ich bin gerne in Gottes wunderbarer Schöpfung unterwegs.
Eine Wanderung auf einen Gipfel der Alpen oder eine Radeltour an einem der deutschen Flüsse entlang. Das macht den Kopf frei und tut auch der Seele gut.

Was sind deine drei Lieblingsgeschichten aus der Bibel?

Die erste Geschichte ist die vom gütigen Vater und den verlorenen Söhnen. Durch diese Geschichte wird deutlich, wie sehr sich Gott nicht geschont hat und sogar dem Sohn entgegengelaufen ist. Sogar den Älteren hat er noch eingeladen durch seine Liebe und Güte.
Die zweite Geschichte ist der Kampf Jakobs am Jabbok. Ein wichtiger Aspekt für mich in meinem Glaubensleben liegt darin, dass wir mit Gott ringen dürfen und dass er gnädigerweise mit uns ringt. Und, dass wir immer wieder die Dinge einfach durchkämpfen dürfen – auch nach einer durchkämpften Nacht geht dann für Jakob die Sonne wieder auf.
Als dritte Geschichte: Die Begegnung des Auferstandenen mit den Jüngern. Die Jünger werden beteiligt am Fischfang und trotzdem hat Jesus bereits für sie eine Mahlzeit vorbereitet am Ufer. „Als es aber schon morgen war, stand Jesus am Ufer“ (Joh. 21,4) Das ist einer meiner Lieblingsverse.

Dr. Gerold Lehner

Wer das ist, ist Ihnen und Euch sicher wohlbekannt: der Superintendent der Evangelischen Kirche in OÖ. Seine „Stellung“ ist vergleichbar mit der eines röm. kath. Diözesanbischofs. Seit nunmehr 12 Jahren trägt er die Verantwortung für unsere Diözese OÖ, und er trägt sie mit großem Weitblick und mit bewundernswerter Verlässlichkeit.

Gerold Lehner wurde 1962 in Wels geboren, aufgewachsen ist er dann in Pasching. Er ist mit Anita verheiratet und hat drei Kinder. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht immer leicht war (und ist), die Bedürfnisse der Familie und die ausgedehnten Erfordernisse des Amtes unter einen Hut zu bringen.

Dienst nach Vorschrift ist ihm fremd, da neigt er eher dazu, sich zu verausgaben. Hauptaufgabe eines Superintendenten ist die geistliche Leitung seiner Diözese. Neben der Durchführung von Visitationen und Ordinationen hat er auch sicher zu stellen, dass die kirchlichen Ordnungen eingehalten werden. Und nicht zuletzt ist er verantwortlich für die schriftgemäße Verkündigung im Land.

Zum Schluss noch ein, zwei persönliche Sätze: Durch unsere gemeinsame Arbeit im Sup.-Ausschuss konnte ich unseren S.I. schon recht gut kennenlernen und schätze immer mehr seinen festen Glauben, seinen Tiefgang, seine Ernsthaftigkeit. Und zugleich leuchtet immer sein feiner Humor durch. Manchmal so stark, dass aus unserem Schmunzeln ein fröhliches Lachen wird! In Vorfreude auf den Studientag!